Emotionsprotokoll mit Regulation
Erfassung emotionaler Reaktionen mit Regulations-Strategien
Warum hilft das?
Emotionen entstehen nicht zufällig — sie folgen einem Muster aus Auslösern, Gedanken und Körperreaktionen. Dieses Protokoll macht diese Zusammenhänge sichtbar und trainiert frühe Selbstregulation.
Durchführung
Der Patient dokumentiert intensive Emotionen mit Auslöser, körperlichen Empfindungen, Handlungsimpulsen und angewandten Skills. Führen Sie das Protokoll nach dem Skills-Training ein. Als Hausaufgabe: Einträge bei Emotionen ab Intensität 6. Besprechen Sie in jeder Sitzung die Einträge und würdigen Sie erfolgreiche Skill-Anwendung.
Struktur des Arbeitsblatts
8 Spalten - Vorschau der Tabellenstruktur:
| Datum/Uhrzeit | Auslöser (Was ist passiert?) | Emotion (Was fühlte ich?) | Intensität (0-10) | Körperempfindungen | Handlungsimpuls (Was wollte ich tun?) | Skill angewandt (Was habe ich stattdessen getan?) | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 03.02., 18:30 | Kritik vom Chef vor Kollegen | Scham, Wut | 8 | Hitze im Gesicht, Herzrasen | Raum verlassen, schreien | Tief durchgeatmet, kurz rausgegangen | Nach 10 Min. beruhigt, Gespräch mit Kollege half |
Die erste Zeile zeigt ein Beispiel. Im PDF-Download ist die Tabelle leer zum Ausfüllen.
Evidenzgrundlage
Evidenzgrad A: Starke Evidenz aus mehreren RCTs
Quelle: S3-LL Borderline 2021
Stoffers et al. (2012): DBT bei Borderline d=0.45
Klinische Hinweise
Nach Skills-Training einsetzbar, Besprechung in jeder Sitzung
Therapiefortschritt dokumentieren?
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