ICD-10 F-Codes
124 psychische Störungen nach ICD-10-GM 2026
Demenz bei Alzheimer-Krankheit
Die Alzheimer-Krankheit ist eine primär degenerative zerebrale Krankheit mit unbekannter Ätiologie und charakteristischen neuropathologischen und neurochemischen Merkmalen.
Vaskuläre Demenz
Die vaskuläre Demenz ist das Ergebnis einer Infarzierung des Gehirns als Folge einer vaskulären Krankheit, einschließlich der zerebrovaskulären Hypertonie.
Demenz bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
Demenz als Manifestation oder Folge anderer, nicht unter F00 und F01 klassifizierter Krankheiten.
Nicht näher bezeichnete Demenz
Demenz ohne nähere Angaben. Diese Kategorie sollte verwendet werden, wenn die allgemeinen Kriterien für eine Demenz erfüllt sind, aber der spezifische Typ nicht identifiziert werden kann.
Organisches amnestisches Syndrom, nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt
Ein Syndrom mit deutlicher Beeinträchtigung des Kurz- und Langzeitgedächtnisses bei erhaltenem Immediatgedächtnis.
Delir, nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt
Ein ätiologisch unspezifisches organisches Syndrom mit gleichzeitig bestehenden Störungen des Bewusstseins, der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung, des Denkens, des Gedächtnisses, der Psychomotorik, der Emotionalität und des Schlaf-Wach-Rhythmus.
Andere psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit
Diese Kategorie umfasst verschiedene Krankheitsbilder, die ursächlich mit einer Hirnfunktionsstörung in Zusammenhang stehen.
Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns
Veränderung der Persönlichkeit und des Verhaltens kann Rest- oder Begleiterscheinung einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns sein.
Nicht näher bezeichnete organische oder symptomatische psychische Störung
Organische psychische Störung ohne nähere Angaben.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol
Störungen durch Alkoholkonsum, von akuter Intoxikation bis hin zu Abhängigkeitssyndrom und Psychose.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide
Störungen durch Konsum von Opioiden (Heroin, Morphin, etc.).
Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide
Störungen durch Cannabiskonsum (Haschisch, Marihuana).
Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika
Störungen durch Benzodiazepine, Barbiturate und ähnliche Substanzen.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain
Störungen durch Kokainkonsum.
Psychische und Verhaltensstörungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein
Störungen durch Amphetamine, Methamphetamin, MDMA und Koffein.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Halluzinogene
Störungen durch LSD, Psilocybin und ähnliche Substanzen.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak
Tabakabhängigkeit und damit verbundene Störungen.
Psychische und Verhaltensstörungen durch flüchtige Lösungsmittel
Störungen durch Inhalation von Lösungsmitteln, Klebstoffen etc. (Schnüffeln).
Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen
Polytoxikomanie - Konsum mehrerer Substanzen ohne dominante Substanz.
Schizophrenie
Die schizophrenen Störungen sind durch grundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmung sowie inadäquate oder verflachte Affektivität gekennzeichnet.
Schizotype Störung
Eine Störung mit exzentrischem Verhalten und Anomalien des Denkens und der Stimmung, die schizophren wirken, ohne dass eindeutige schizophrene Symptome aufgetreten sind.
Anhaltende wahnhafte Störungen
Eine Gruppe von Störungen, bei der lang anhaltende Wahnphänomene das einzige oder auffälligste klinische Merkmal darstellen.
Akute vorübergehende psychotische Störungen
Eine heterogene Gruppe von Störungen, bei denen akut psychotische Symptome auftreten, aber die Kriterien für Schizophrenie nicht erfüllt sind.
Induzierte wahnhafte Störung
Eine wahnhafte Störung, die von zwei oder mehr emotional eng miteinander verbundenen Personen geteilt wird (Folie à deux).
Schizoaffektive Störungen
Episodische Störungen, bei denen sowohl affektive als auch schizophrene Symptome in derselben Krankheitsphase auftreten.
Sonstige nichtorganische psychotische Störungen
Wahnhafte oder halluzinatorische Störungen, die nicht die Kriterien für Schizophrenie, affektive Störungen oder wahnhafte Störungen erfüllen.
Nicht näher bezeichnete nichtorganische Psychose
Psychotische Störung ohne nähere Angaben.
Manische Episode
Alle Untergruppen dieser Kategorie sollten nur für eine einzelne Episode verwendet werden. Hypomanische oder manische Episoden bei Personen, die früher eine oder mehrere affektive Episoden hatten, sind unter bipolarer affektiver Störung (F31) zu klassifizieren.
Bipolare affektive Störung
Eine Störung, die durch mindestens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau deutlich gestört sind.
Depressive Episode
Bei den typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren (F32.2 und F32.3) Episoden leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität.
Rezidivierende depressive Störung
Wiederholte depressive Episoden. Die einzelnen Episoden dauern typischerweise zwischen 3 und 12 Monaten, der Median liegt bei etwa 6 Monaten.
Anhaltende affektive Störungen
Anhaltende und gewöhnlich fluktuierende Stimmungsstörungen.
Phobische Störungen
Eine Gruppe von Störungen, bei der Angst ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig definierte Situationen hervorgerufen wird, die im Allgemeinen nicht gefährlich sind.
Andere Angststörungen
Störungen, bei denen Manifestationen von Angst die Hauptsymptome darstellen, ohne auf bestimmte Umgebungssituationen bezogen zu sein.
Zwangsstörung
Wesentliche Kennzeichen sind wiederkehrende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.
Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
Störungen als direkte Folge einer akuten schweren Belastung oder eines kontinuierlichen Traumas.
Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)
Der Verlust der normalen Integration von Erinnerungen, Identitätsbewusstsein, Empfindungen und Körperkontrolle.
Somatoforme Störungen
Wiederholte Darbietung körperlicher Symptome zusammen mit hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen.
Essstörungen
Störungen mit Veränderungen des Essverhaltens und der Körperwahrnehmung.
Nichtorganische Schlafstörungen
Schlafstörungen ohne organische Ursache.
Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit
Verschiedene Arten von Störungen sexueller Funktionen, die eine befriedigende Sexualität verhindern.
Psychische oder Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert
Psychische Störungen, die in den ersten sechs Wochen nach der Entbindung beginnen.
Psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
Psychische Faktoren, die den Verlauf einer körperlichen Erkrankung beeinflussen.
Spezifische Persönlichkeitsstörungen
Schwere Störungen der Persönlichkeit und des Verhaltens, die nicht auf eine Hirnschädigung oder andere psychiatrische Störung zurückzuführen sind.
Kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen
Diese Kategorie enthält Persönlichkeitsstörungen, die nicht F60 zuzuordnen sind.
Andauernde Persönlichkeitsänderungen, nicht Folge einer Schädigung oder Krankheit des Gehirns
Persönlichkeitsänderungen nach extremer Belastung oder psychiatrischer Krankheit.
Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle
Störungen, die durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation charakterisiert sind.
Störungen der Geschlechtsidentität
Störungen, bei denen die Geschlechtsidentität nicht mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmt.
Störungen der Sexualpräferenz (Paraphilien)
Störungen der Sexualpräferenz mit ungewöhnlichen sexuellen Phantasien oder Verhaltensweisen.
Leichte Intelligenzminderung
IQ-Bereich von etwa 50 bis 69 (bei Erwachsenen entspricht dies einem Intelligenzalter von 9 bis unter 12 Jahren).
Mittelgradige Intelligenzminderung
IQ-Bereich von etwa 35 bis 49.
Schwere Intelligenzminderung
IQ-Bereich von etwa 20 bis 34.
Schwerste Intelligenzminderung
IQ unter 20.
Umschriebene Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache
Störungen, bei denen die normalen Muster des Spracherwerbs von frühen Entwicklungsstadien an beeinträchtigt sind.
Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten
Störungen, bei denen die normalen Muster des Fertigkeitserwerbs von frühen Entwicklungsstadien an gestört sind.
Tiefgreifende Entwicklungsstörungen
Diese Gruppe von Störungen ist gekennzeichnet durch qualitative Abweichungen in den wechselseitigen sozialen Interaktionen und Kommunikationsmustern und durch ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten.
Hyperkinetische Störungen
Gruppe von Störungen mit frühem Beginn, mangelnder Ausdauer bei kognitiven Aufgaben und Tendenz, von einer Tätigkeit zur anderen zu wechseln.
Störungen des Sozialverhaltens
Wiederholtes, anhaltendes Muster dissozialen, aggressiven oder aufsässigen Verhaltens.
Kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen
Diese Kategorie erfordert die Kombination einer Störung des Sozialverhaltens (F91) mit anhaltenden und deutlichen emotionalen Symptomen.
Emotionale Störungen des Kindesalters
Hauptsächlich Verstärkungen normaler Entwicklungstrends, die altersspezifisch sind.
Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
Eine heterogene Gruppe von Störungen mit Abnormitäten in der sozialen Funktionsfähigkeit.
Ticstörungen
Syndrome mit vorherrschendem Symptom eines Tics - einer unwillkürlichen, raschen, wiederholten, nichtrhythmischen Bewegung oder Lautproduktion.
Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
Eine heterogene Gruppe von Störungen, die gewisse klinische Merkmale gemeinsam haben und gewöhnlich in der Kindheit beginnen.
Nicht näher bezeichnete psychische Störung
Psychische Störung ohne nähere Angaben.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Schädlicher Gebrauch
Ein Konsummuster, das zu Gesundheitsschädigung führt. Die Schädigung kann körperlicher oder psychischer Natur sein.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyndrom
Ein starker Wunsch, Alkohol zu konsumieren, Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren, und anhaltender Konsum trotz schädlicher Folgen.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Entzugssyndrom
Symptome bei Reduktion oder Absetzen nach längerem oder schwerem Alkoholkonsum.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Entzugssyndrom mit Delir
Alkoholentzugsdelir (Delirium tremens) - ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand mit Bewusstseinsstörung, Halluzinationen und vegetativer Entgleisung.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide: Abhängigkeitssyndrom
Opioidabhängigkeit mit starkem Verlangen, Kontrollverlust und Entzugssymptomen.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Abhängigkeitssyndrom
Cannabisabhängigkeit mit psychischer Abhängigkeit und Kontrollverlust.
Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeitssyndrom
Nikotinabhängigkeit mit körperlicher und psychischer Abhängigkeit.
Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch: Abhängigkeitssyndrom
Abhängigkeit von mehreren Substanzen (Polytoxikomanie).
Paranoide Schizophrenie
Die paranoide Schizophrenie ist durch beständige, häufig paranoide Wahnvorstellungen gekennzeichnet, meist begleitet von akustischen Halluzinationen.
Hebephrene Schizophrenie
Affektveränderungen stehen im Vordergrund, Wahnvorstellungen und Halluzinationen sind flüchtig und bruchstückhaft.
Katatone Schizophrenie
Die katatone Schizophrenie ist durch psychomotorische Störungen gekennzeichnet, die zwischen Hyperkinese und Stupor wechseln können.
Undifferenzierte Schizophrenie
Psychotische Zustände, die die allgemeinen diagnostischen Kriterien der Schizophrenie erfüllen, aber keinem der Subtypen entsprechen.
Schizophrenes Residuum
Ein chronisches Stadium in der Entwicklung einer Schizophrenie, bei dem die frühere floride psychotische Symptomatik abgeklungen ist.
Schizoaffektive Störung, gegenwärtig manisch
Schizoaffektive Störung mit aktuell manischer Episode und gleichzeitigen schizophrenen Symptomen.
Schizoaffektive Störung, gegenwärtig depressiv
Schizoaffektive Störung mit aktuell depressiver Episode und gleichzeitigen schizophrenen Symptomen.
Hypomanie
Eine Störung, charakterisiert durch eine anhaltende, leicht gehobene Stimmung, gesteigerten Antrieb und Aktivität.
Manie ohne psychotische Symptome
Die Stimmung ist situationsinadäquat gehoben und kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken.
Manie mit psychotischen Symptomen
Schwere manische Episode mit Größenideen oder Wahn und Halluzinationen.
Bipolare affektive Störung, gegenwärtig hypomanische Episode
Bipolare Störung mit aktuell hypomanischer Episode.
Bipolare affektive Störung, gegenwärtig leichte oder mittelgradige depressive Episode
Bipolare Störung mit aktuell depressiver Episode (leicht oder mittelgradig).
Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome
Bipolare Störung mit aktuell schwerer depressiver Episode.
Leichte depressive Episode
Gewöhnlich sind mindestens zwei oder drei der oben angegebenen Symptome vorhanden. Der betroffene Patient ist im Allgemeinen davon beeinträchtigt, aber oft in der Lage, die meisten Aktivitäten fortzusetzen.
Mittelgradige depressive Episode
Gewöhnlich sind vier oder mehr der oben angegebenen Symptome vorhanden, und der betroffene Patient hat meist große Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten fortzusetzen.
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome
Eine depressive Episode mit mehreren oben angegebenen, quälenden Symptomen. Typischerweise bestehen Verlust des Selbstwertgefühls und Gefühle von Wertlosigkeit und Schuld.
Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
Eine schwere depressive Episode mit Halluzinationen, Wahnideen, psychomotorischer Hemmung oder einem Stupor.
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode
Eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet ist, wobei die gegenwärtige Episode leicht ist.
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode
Eine Störung mit wiederholten depressiven Episoden, wobei die gegenwärtige Episode mittelgradig ist.
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome
Eine Störung mit wiederholten depressiven Episoden, wobei die gegenwärtige Episode schwer, aber ohne psychotische Symptome ist.
Dysthymia
Eine chronische, mindestens mehrere Jahre andauernde depressive Verstimmung, die weder schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung zu erfüllen.
Agoraphobie
Angst vor oder Vermeidung von Plätzen und Situationen, bei denen Flucht schwierig oder peinlich ist oder Hilfe nicht verfügbar sein könnte.
Soziale Phobien
Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, die zu Vermeidung sozialer Situationen führt.
Spezifische (isolierte) Phobien
Phobien, die auf eng umschriebene Situationen wie Nähe von bestimmten Tieren, Höhen, Donner, Dunkelheit, Fliegen, geschlossene Räume beschränkt sind.
Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst)
Das wesentliche Kennzeichen sind wiederkehrende schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation beschränken.
Generalisierte Angststörung
Die Angst ist generalisiert und anhaltend. Sie ist nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt.
Angst und depressive Störung, gemischt
Gleichzeitig bestehende Angst und Depression, wobei keine von beiden vorherrscht.
Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang
Wiederkehrende Zwangsgedanken (obsessive Ideen, bildhafte Vorstellungen) oder Grübeln.
Vorwiegend Zwangshandlungen (Zwangsrituale)
Die Mehrzahl der Zwangshandlungen bezieht sich auf Reinlichkeit (Händewaschen), Ordnung oder Kontrolle.
Akute Belastungsreaktion
Eine vorübergehende Störung als Reaktion auf eine außergewöhnliche körperliche oder seelische Belastung.
Posttraumatische Belastungsstörung
Entsteht als verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes.
Anpassungsstörungen
Zustände von subjektiver Bedrängnis und emotionaler Beeinträchtigung während des Anpassungsprozesses nach einer entscheidenden Lebensveränderung.
Somatisierungsstörung
Mindestens 2-jährige Vorgeschichte mit multiplen und wechselnden körperlichen Symptomen ohne ausreichende organische Erklärung.
Hypochondrische Störung
Anhaltende Überzeugung, an einer schweren körperlichen Krankheit zu leiden.
Anorexia nervosa
Eine Essstörung, die durch absichtlichen Gewichtsverlust charakterisiert ist, der vom Patienten induziert und aufrechterhalten wird.
Bulimia nervosa
Wiederholte Anfälle von Heißhunger mit übermäßiger Nahrungsaufnahme und übertriebener Beschäftigung mit Gewichtskontrolle.
Nichtorganische Insomnie
Ein Zustand mit einer unbefriedigenden Quantität und/oder Qualität des Schlafes, der über einen beträchtlichen Zeitraum besteht.
Nichtorganische Hypersomnie
Übermäßige Schläfrigkeit und Schlafanfälle ohne organische Ursache.
Albträume (Angstträume)
Traumerleben, das mit Angst oder Furcht verbunden ist.
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, impulsiv zu handeln ohne Berücksichtigung von Konsequenzen.
Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung
Andauernde Gefühle von Anspannung und Besorgtheit, Überzeugung sozial unbeholfen zu sein.
Pathologisches Spielen (Glücksspielstörung)
Häufiges, wiederholtes Spielen, das die Lebensführung der Betroffenen beherrscht.
Lese- und Rechtschreibstörung
Umschriebene und bedeutsame Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lesefertigkeiten.
Frühkindlicher Autismus
Eine Form der tiefgreifenden Entwicklungsstörung, die durch eine abnorme oder beeinträchtigte Entwicklung definiert ist, die sich vor dem dritten Lebensjahr manifestiert.
Asperger-Syndrom
Eine Störung von unsicherer nosologischer Validität, charakterisiert durch dieselbe Form qualitativer Abweichungen der sozialen Interaktionen wie beim frühkindlichen Autismus, zusammen mit einem eingeschränkten, stereotypen Repertoire von Interessen und Aktivitäten.
Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
ADHS ohne Störung des Sozialverhaltens.
Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters
Anhaltende, unangemessene Angst vor der Trennung von wichtigen Bezugspersonen.
Elektiver Mutismus
Emotional bedingtes Nichtsprechen in bestimmten Situationen bei vorhandener Sprachkompetenz.
Kombinierte vokale und multiple motorische Tics (Tourette-Syndrom)
Eine Form der Ticstörung, bei der multiple motorische Tics und ein oder mehrere vokale Tics vorkommen oder vorkamen.
Nichtorganische Enuresis
Unwillkürlicher Harnabgang, nicht altersgemäß und nicht durch organische Ursachen bedingt.
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Impulsiver Typ
Mangelnde Impulskontrolle und unberechenbare Stimmungswechsel mit Streitsucht und Konflikten.
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Borderline-Typ
Störung des Selbstbildes, der Ziele und inneren Präferenzen mit chronischem Gefühl von Leere und intensiven, instabilen Beziehungen.
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