EmotionsregulationEvidenzgrad BMittel
Wut- und Ärger-Protokoll
Dokumentation von Wutreaktionen mit Analyse und Regulation
15 Minuten
Emotionsregulation, KVT
F60.30, F91, F63.81
Durchführung
Der Patient erfasst Wutauslöser, Intensität, körperliche Reaktionen und Bewältigungsversuche. Führen Sie das Protokoll nach Psychoedukation zum Ärger-Kreislauf ein. Als Hausaufgabe: nach jeder relevanten Wutepisode dokumentieren. Erarbeiten Sie alternative Reaktionen gemeinsam.
Struktur des Arbeitsblatts
8 Spalten - Vorschau der Tabellenstruktur:
| Datum/Uhrzeit | Situation (Was ist passiert?) | Auslöser (Was hat mich wütend gemacht?) | Gedanken | Wutintensität (0-10) | Körperreaktionen | Verhalten (Was habe ich getan?) | Alternative Reaktion (Was hätte ich tun können?) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 03.02., 17:00 | Partnerin hat Verabredung vergessen | Gefühl, nicht wichtig zu sein | Typisch, niemand nimmt mich ernst | 7 | Hitze im Gesicht, Faust ballen, Puls schnell | Laut geworden, Tür zugeschlagen | Ruhig sagen: Ich bin enttäuscht, dass du es vergessen hast. Das verletzt mich. |
Die erste Zeile zeigt ein Beispiel. Im PDF-Download ist die Tabelle leer zum Ausfüllen.
Evidenzgrundlage
Evidenzgrad B: Moderate Evidenz aus mind. einer RCT
Quelle: Anger Management Manuale
DiGiuseppe & Tafrate (2003): Anger Management d=0.70
Klinische Hinweise
Retrospektive Analyse, dann prospektive Planung alternativer Reaktionen
Therapiefortschritt dokumentieren?
duktus erstellt aus Ihren Notizen einen Entwurf, den Sie prüfen und freigeben.
Geeignet bei
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