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ICD-10 F-Codes

124 psychische Störungen nach ICD-10-GM 2026

BfArM ICD-10-GM 2026
F00F00-F09

Demenz bei Alzheimer-Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit ist eine primär degenerative zerebrale Krankheit mit unbekannter Ätiologie und charakteristischen neuropathologischen und neurochemischen Merkmalen.

F01F00-F09

Vaskuläre Demenz

Die vaskuläre Demenz ist das Ergebnis einer Infarzierung des Gehirns als Folge einer vaskulären Krankheit, einschließlich der zerebrovaskulären Hypertonie.

F02F00-F09

Demenz bei anderenorts klassifizierten Krankheiten

Demenz als Manifestation oder Folge anderer, nicht unter F00 und F01 klassifizierter Krankheiten.

F03F00-F09

Nicht näher bezeichnete Demenz

Demenz ohne nähere Angaben. Diese Kategorie sollte verwendet werden, wenn die allgemeinen Kriterien für eine Demenz erfüllt sind, aber der spezifische Typ nicht identifiziert werden kann.

F04F00-F09

Organisches amnestisches Syndrom, nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt

Ein Syndrom mit deutlicher Beeinträchtigung des Kurz- und Langzeitgedächtnisses bei erhaltenem Immediatgedächtnis.

F05F00-F09

Delir, nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt

Ein ätiologisch unspezifisches organisches Syndrom mit gleichzeitig bestehenden Störungen des Bewusstseins, der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung, des Denkens, des Gedächtnisses, der Psychomotorik, der Emotionalität und des Schlaf-Wach-Rhythmus.

F06F00-F09

Andere psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit

Diese Kategorie umfasst verschiedene Krankheitsbilder, die ursächlich mit einer Hirnfunktionsstörung in Zusammenhang stehen.

F07F00-F09

Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns

Veränderung der Persönlichkeit und des Verhaltens kann Rest- oder Begleiterscheinung einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns sein.

F09F00-F09

Nicht näher bezeichnete organische oder symptomatische psychische Störung

Organische psychische Störung ohne nähere Angaben.

F10F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol

Störungen durch Alkoholkonsum, von akuter Intoxikation bis hin zu Abhängigkeitssyndrom und Psychose.

F11F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide

Störungen durch Konsum von Opioiden (Heroin, Morphin, etc.).

F12F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide

Störungen durch Cannabiskonsum (Haschisch, Marihuana).

F13F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika

Störungen durch Benzodiazepine, Barbiturate und ähnliche Substanzen.

F14F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain

Störungen durch Kokainkonsum.

F15F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein

Störungen durch Amphetamine, Methamphetamin, MDMA und Koffein.

F16F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Halluzinogene

Störungen durch LSD, Psilocybin und ähnliche Substanzen.

F17F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak

Tabakabhängigkeit und damit verbundene Störungen.

F18F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch flüchtige Lösungsmittel

Störungen durch Inhalation von Lösungsmitteln, Klebstoffen etc. (Schnüffeln).

F19F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen

Polytoxikomanie - Konsum mehrerer Substanzen ohne dominante Substanz.

F20F20-F29

Schizophrenie

Die schizophrenen Störungen sind durch grundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmung sowie inadäquate oder verflachte Affektivität gekennzeichnet.

F21F20-F29

Schizotype Störung

Eine Störung mit exzentrischem Verhalten und Anomalien des Denkens und der Stimmung, die schizophren wirken, ohne dass eindeutige schizophrene Symptome aufgetreten sind.

F22F20-F29

Anhaltende wahnhafte Störungen

Eine Gruppe von Störungen, bei der lang anhaltende Wahnphänomene das einzige oder auffälligste klinische Merkmal darstellen.

F23F20-F29

Akute vorübergehende psychotische Störungen

Eine heterogene Gruppe von Störungen, bei denen akut psychotische Symptome auftreten, aber die Kriterien für Schizophrenie nicht erfüllt sind.

F24F20-F29

Induzierte wahnhafte Störung

Eine wahnhafte Störung, die von zwei oder mehr emotional eng miteinander verbundenen Personen geteilt wird (Folie à deux).

F25F20-F29

Schizoaffektive Störungen

Episodische Störungen, bei denen sowohl affektive als auch schizophrene Symptome in derselben Krankheitsphase auftreten.

F28F20-F29

Sonstige nichtorganische psychotische Störungen

Wahnhafte oder halluzinatorische Störungen, die nicht die Kriterien für Schizophrenie, affektive Störungen oder wahnhafte Störungen erfüllen.

F29F20-F29

Nicht näher bezeichnete nichtorganische Psychose

Psychotische Störung ohne nähere Angaben.

F30F30-F39

Manische Episode

Alle Untergruppen dieser Kategorie sollten nur für eine einzelne Episode verwendet werden. Hypomanische oder manische Episoden bei Personen, die früher eine oder mehrere affektive Episoden hatten, sind unter bipolarer affektiver Störung (F31) zu klassifizieren.

F31F30-F39

Bipolare affektive Störung

Eine Störung, die durch mindestens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau deutlich gestört sind.

F32F30-F39

Depressive Episode

Bei den typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren (F32.2 und F32.3) Episoden leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität.

F33F30-F39

Rezidivierende depressive Störung

Wiederholte depressive Episoden. Die einzelnen Episoden dauern typischerweise zwischen 3 und 12 Monaten, der Median liegt bei etwa 6 Monaten.

F34F30-F39

Anhaltende affektive Störungen

Anhaltende und gewöhnlich fluktuierende Stimmungsstörungen.

F40F40-F48

Phobische Störungen

Eine Gruppe von Störungen, bei der Angst ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig definierte Situationen hervorgerufen wird, die im Allgemeinen nicht gefährlich sind.

F41F40-F48

Andere Angststörungen

Störungen, bei denen Manifestationen von Angst die Hauptsymptome darstellen, ohne auf bestimmte Umgebungssituationen bezogen zu sein.

F42F40-F48

Zwangsstörung

Wesentliche Kennzeichen sind wiederkehrende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.

F43F40-F48

Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen

Störungen als direkte Folge einer akuten schweren Belastung oder eines kontinuierlichen Traumas.

F44F40-F48

Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)

Der Verlust der normalen Integration von Erinnerungen, Identitätsbewusstsein, Empfindungen und Körperkontrolle.

F45F40-F48

Somatoforme Störungen

Wiederholte Darbietung körperlicher Symptome zusammen mit hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen.

F50F50-F59

Essstörungen

Störungen mit Veränderungen des Essverhaltens und der Körperwahrnehmung.

F51F50-F59

Nichtorganische Schlafstörungen

Schlafstörungen ohne organische Ursache.

F52F50-F59

Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit

Verschiedene Arten von Störungen sexueller Funktionen, die eine befriedigende Sexualität verhindern.

F53F50-F59

Psychische oder Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert

Psychische Störungen, die in den ersten sechs Wochen nach der Entbindung beginnen.

F54F50-F59

Psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei anderenorts klassifizierten Krankheiten

Psychische Faktoren, die den Verlauf einer körperlichen Erkrankung beeinflussen.

F60F60-F69

Spezifische Persönlichkeitsstörungen

Schwere Störungen der Persönlichkeit und des Verhaltens, die nicht auf eine Hirnschädigung oder andere psychiatrische Störung zurückzuführen sind.

F61F60-F69

Kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen

Diese Kategorie enthält Persönlichkeitsstörungen, die nicht F60 zuzuordnen sind.

F62F60-F69

Andauernde Persönlichkeitsänderungen, nicht Folge einer Schädigung oder Krankheit des Gehirns

Persönlichkeitsänderungen nach extremer Belastung oder psychiatrischer Krankheit.

F63F60-F69

Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle

Störungen, die durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation charakterisiert sind.

F64F60-F69

Störungen der Geschlechtsidentität

Störungen, bei denen die Geschlechtsidentität nicht mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmt.

F65F60-F69

Störungen der Sexualpräferenz (Paraphilien)

Störungen der Sexualpräferenz mit ungewöhnlichen sexuellen Phantasien oder Verhaltensweisen.

F70F70-F79

Leichte Intelligenzminderung

IQ-Bereich von etwa 50 bis 69 (bei Erwachsenen entspricht dies einem Intelligenzalter von 9 bis unter 12 Jahren).

F71F70-F79

Mittelgradige Intelligenzminderung

IQ-Bereich von etwa 35 bis 49.

F72F70-F79

Schwere Intelligenzminderung

IQ-Bereich von etwa 20 bis 34.

F73F70-F79

Schwerste Intelligenzminderung

IQ unter 20.

F80F80-F89

Umschriebene Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache

Störungen, bei denen die normalen Muster des Spracherwerbs von frühen Entwicklungsstadien an beeinträchtigt sind.

F81F80-F89

Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten

Störungen, bei denen die normalen Muster des Fertigkeitserwerbs von frühen Entwicklungsstadien an gestört sind.

F84F80-F89

Tiefgreifende Entwicklungsstörungen

Diese Gruppe von Störungen ist gekennzeichnet durch qualitative Abweichungen in den wechselseitigen sozialen Interaktionen und Kommunikationsmustern und durch ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten.

F90F90-F98

Hyperkinetische Störungen

Gruppe von Störungen mit frühem Beginn, mangelnder Ausdauer bei kognitiven Aufgaben und Tendenz, von einer Tätigkeit zur anderen zu wechseln.

F91F90-F98

Störungen des Sozialverhaltens

Wiederholtes, anhaltendes Muster dissozialen, aggressiven oder aufsässigen Verhaltens.

F92F90-F98

Kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen

Diese Kategorie erfordert die Kombination einer Störung des Sozialverhaltens (F91) mit anhaltenden und deutlichen emotionalen Symptomen.

F93F90-F98

Emotionale Störungen des Kindesalters

Hauptsächlich Verstärkungen normaler Entwicklungstrends, die altersspezifisch sind.

F94F90-F98

Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Eine heterogene Gruppe von Störungen mit Abnormitäten in der sozialen Funktionsfähigkeit.

F95F90-F98

Ticstörungen

Syndrome mit vorherrschendem Symptom eines Tics - einer unwillkürlichen, raschen, wiederholten, nichtrhythmischen Bewegung oder Lautproduktion.

F98F90-F98

Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Eine heterogene Gruppe von Störungen, die gewisse klinische Merkmale gemeinsam haben und gewöhnlich in der Kindheit beginnen.

F99F99

Nicht näher bezeichnete psychische Störung

Psychische Störung ohne nähere Angaben.

F10.1F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Schädlicher Gebrauch

Ein Konsummuster, das zu Gesundheitsschädigung führt. Die Schädigung kann körperlicher oder psychischer Natur sein.

F10.2F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyndrom

Ein starker Wunsch, Alkohol zu konsumieren, Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren, und anhaltender Konsum trotz schädlicher Folgen.

F10.3F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Entzugssyndrom

Symptome bei Reduktion oder Absetzen nach längerem oder schwerem Alkoholkonsum.

F10.4F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Entzugssyndrom mit Delir

Alkoholentzugsdelir (Delirium tremens) - ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand mit Bewusstseinsstörung, Halluzinationen und vegetativer Entgleisung.

F11.2F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide: Abhängigkeitssyndrom

Opioidabhängigkeit mit starkem Verlangen, Kontrollverlust und Entzugssymptomen.

F12.2F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Abhängigkeitssyndrom

Cannabisabhängigkeit mit psychischer Abhängigkeit und Kontrollverlust.

F17.2F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeitssyndrom

Nikotinabhängigkeit mit körperlicher und psychischer Abhängigkeit.

F19.2F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch: Abhängigkeitssyndrom

Abhängigkeit von mehreren Substanzen (Polytoxikomanie).

F20.0F20-F29

Paranoide Schizophrenie

Die paranoide Schizophrenie ist durch beständige, häufig paranoide Wahnvorstellungen gekennzeichnet, meist begleitet von akustischen Halluzinationen.

F20.1F20-F29

Hebephrene Schizophrenie

Affektveränderungen stehen im Vordergrund, Wahnvorstellungen und Halluzinationen sind flüchtig und bruchstückhaft.

F20.2F20-F29

Katatone Schizophrenie

Die katatone Schizophrenie ist durch psychomotorische Störungen gekennzeichnet, die zwischen Hyperkinese und Stupor wechseln können.

F20.3F20-F29

Undifferenzierte Schizophrenie

Psychotische Zustände, die die allgemeinen diagnostischen Kriterien der Schizophrenie erfüllen, aber keinem der Subtypen entsprechen.

F20.5F20-F29

Schizophrenes Residuum

Ein chronisches Stadium in der Entwicklung einer Schizophrenie, bei dem die frühere floride psychotische Symptomatik abgeklungen ist.

F25.0F20-F29

Schizoaffektive Störung, gegenwärtig manisch

Schizoaffektive Störung mit aktuell manischer Episode und gleichzeitigen schizophrenen Symptomen.

F25.1F20-F29

Schizoaffektive Störung, gegenwärtig depressiv

Schizoaffektive Störung mit aktuell depressiver Episode und gleichzeitigen schizophrenen Symptomen.

F30.0F30-F39

Hypomanie

Eine Störung, charakterisiert durch eine anhaltende, leicht gehobene Stimmung, gesteigerten Antrieb und Aktivität.

F30.1F30-F39

Manie ohne psychotische Symptome

Die Stimmung ist situationsinadäquat gehoben und kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken.

F30.2F30-F39

Manie mit psychotischen Symptomen

Schwere manische Episode mit Größenideen oder Wahn und Halluzinationen.

F31.0F30-F39

Bipolare affektive Störung, gegenwärtig hypomanische Episode

Bipolare Störung mit aktuell hypomanischer Episode.

F31.3F30-F39

Bipolare affektive Störung, gegenwärtig leichte oder mittelgradige depressive Episode

Bipolare Störung mit aktuell depressiver Episode (leicht oder mittelgradig).

F31.4F30-F39

Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

Bipolare Störung mit aktuell schwerer depressiver Episode.

F32.0F30-F39

Leichte depressive Episode

Gewöhnlich sind mindestens zwei oder drei der oben angegebenen Symptome vorhanden. Der betroffene Patient ist im Allgemeinen davon beeinträchtigt, aber oft in der Lage, die meisten Aktivitäten fortzusetzen.

F32.1F30-F39

Mittelgradige depressive Episode

Gewöhnlich sind vier oder mehr der oben angegebenen Symptome vorhanden, und der betroffene Patient hat meist große Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten fortzusetzen.

F32.2F30-F39

Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

Eine depressive Episode mit mehreren oben angegebenen, quälenden Symptomen. Typischerweise bestehen Verlust des Selbstwertgefühls und Gefühle von Wertlosigkeit und Schuld.

F32.3F30-F39

Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

Eine schwere depressive Episode mit Halluzinationen, Wahnideen, psychomotorischer Hemmung oder einem Stupor.

F33.0F30-F39

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode

Eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet ist, wobei die gegenwärtige Episode leicht ist.

F33.1F30-F39

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode

Eine Störung mit wiederholten depressiven Episoden, wobei die gegenwärtige Episode mittelgradig ist.

F33.2F30-F39

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome

Eine Störung mit wiederholten depressiven Episoden, wobei die gegenwärtige Episode schwer, aber ohne psychotische Symptome ist.

F34.1F30-F39

Dysthymia

Eine chronische, mindestens mehrere Jahre andauernde depressive Verstimmung, die weder schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung zu erfüllen.

F40.0F40-F48

Agoraphobie

Angst vor oder Vermeidung von Plätzen und Situationen, bei denen Flucht schwierig oder peinlich ist oder Hilfe nicht verfügbar sein könnte.

F40.1F40-F48

Soziale Phobien

Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, die zu Vermeidung sozialer Situationen führt.

F40.2F40-F48

Spezifische (isolierte) Phobien

Phobien, die auf eng umschriebene Situationen wie Nähe von bestimmten Tieren, Höhen, Donner, Dunkelheit, Fliegen, geschlossene Räume beschränkt sind.

F41.0F40-F48

Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst)

Das wesentliche Kennzeichen sind wiederkehrende schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation beschränken.

F41.1F40-F48

Generalisierte Angststörung

Die Angst ist generalisiert und anhaltend. Sie ist nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt.

F41.2F40-F48

Angst und depressive Störung, gemischt

Gleichzeitig bestehende Angst und Depression, wobei keine von beiden vorherrscht.

F42.0F40-F48

Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang

Wiederkehrende Zwangsgedanken (obsessive Ideen, bildhafte Vorstellungen) oder Grübeln.

F42.1F40-F48

Vorwiegend Zwangshandlungen (Zwangsrituale)

Die Mehrzahl der Zwangshandlungen bezieht sich auf Reinlichkeit (Händewaschen), Ordnung oder Kontrolle.

F43.0F40-F48

Akute Belastungsreaktion

Eine vorübergehende Störung als Reaktion auf eine außergewöhnliche körperliche oder seelische Belastung.

F43.1F40-F48

Posttraumatische Belastungsstörung

Entsteht als verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes.

F43.2F40-F48

Anpassungsstörungen

Zustände von subjektiver Bedrängnis und emotionaler Beeinträchtigung während des Anpassungsprozesses nach einer entscheidenden Lebensveränderung.

F45.0F40-F48

Somatisierungsstörung

Mindestens 2-jährige Vorgeschichte mit multiplen und wechselnden körperlichen Symptomen ohne ausreichende organische Erklärung.

F45.2F40-F48

Hypochondrische Störung

Anhaltende Überzeugung, an einer schweren körperlichen Krankheit zu leiden.

F50.0F50-F59

Anorexia nervosa

Eine Essstörung, die durch absichtlichen Gewichtsverlust charakterisiert ist, der vom Patienten induziert und aufrechterhalten wird.

F50.2F50-F59

Bulimia nervosa

Wiederholte Anfälle von Heißhunger mit übermäßiger Nahrungsaufnahme und übertriebener Beschäftigung mit Gewichtskontrolle.

F51.0F50-F59

Nichtorganische Insomnie

Ein Zustand mit einer unbefriedigenden Quantität und/oder Qualität des Schlafes, der über einen beträchtlichen Zeitraum besteht.

F51.1F50-F59

Nichtorganische Hypersomnie

Übermäßige Schläfrigkeit und Schlafanfälle ohne organische Ursache.

F51.5F50-F59

Albträume (Angstträume)

Traumerleben, das mit Angst oder Furcht verbunden ist.

F60.3F60-F69

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, impulsiv zu handeln ohne Berücksichtigung von Konsequenzen.

F60.6F60-F69

Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung

Andauernde Gefühle von Anspannung und Besorgtheit, Überzeugung sozial unbeholfen zu sein.

F63.0F60-F69

Pathologisches Spielen (Glücksspielstörung)

Häufiges, wiederholtes Spielen, das die Lebensführung der Betroffenen beherrscht.

F81.0F80-F89

Lese- und Rechtschreibstörung

Umschriebene und bedeutsame Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lesefertigkeiten.

F84.0F80-F89

Frühkindlicher Autismus

Eine Form der tiefgreifenden Entwicklungsstörung, die durch eine abnorme oder beeinträchtigte Entwicklung definiert ist, die sich vor dem dritten Lebensjahr manifestiert.

F84.5F80-F89

Asperger-Syndrom

Eine Störung von unsicherer nosologischer Validität, charakterisiert durch dieselbe Form qualitativer Abweichungen der sozialen Interaktionen wie beim frühkindlichen Autismus, zusammen mit einem eingeschränkten, stereotypen Repertoire von Interessen und Aktivitäten.

F90.0F90-F98

Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung

ADHS ohne Störung des Sozialverhaltens.

F93.0F90-F98

Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters

Anhaltende, unangemessene Angst vor der Trennung von wichtigen Bezugspersonen.

F94.0F90-F98

Elektiver Mutismus

Emotional bedingtes Nichtsprechen in bestimmten Situationen bei vorhandener Sprachkompetenz.

F95.2F90-F98

Kombinierte vokale und multiple motorische Tics (Tourette-Syndrom)

Eine Form der Ticstörung, bei der multiple motorische Tics und ein oder mehrere vokale Tics vorkommen oder vorkamen.

F98.0F90-F98

Nichtorganische Enuresis

Unwillkürlicher Harnabgang, nicht altersgemäß und nicht durch organische Ursachen bedingt.

F60.30F60-F69

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Impulsiver Typ

Mangelnde Impulskontrolle und unberechenbare Stimmungswechsel mit Streitsucht und Konflikten.

F60.31F60-F69

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Borderline-Typ

Störung des Selbstbildes, der Ziele und inneren Präferenzen mit chronischem Gefühl von Leere und intensiven, instabilen Beziehungen.

124 Codes insgesamt

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