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F43.1Angst/Belastung

Posttraumatische Belastungsstörung

Beschreibung

Entsteht als verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes.

Symptome

  • Wiedererleben (Flashbacks, Albträume)
  • Vermeidung von Erinnerungen
  • Emotionale Taubheit
  • Übererregung
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schreckhaftigkeit

Diagnosekriterien (ICD-10-GM)

Hauptkriterien

  • 1Exposition gegenüber einem traumatischen Ereignis außergewöhnlicher Bedrohung
  • 2Wiedererleben des Traumas (Intrusionen, Flashbacks, Albträume)
  • 3Vermeidung von Reizen, die mit dem Trauma assoziiert sind
  • 4Anhaltende Übererregungssymptome

Nebenkriterien

  • Emotionale Taubheit und Entfremdungsgefühle
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Erhöhte Schreckhaftigkeit
  • Reizbarkeit oder Wutausbrüche
Erforderlich
Traumaexposition + Intrusionen + Vermeidung + Übererregung
Dauer
Symptome dauern länger als 1 Monat (Beginn innerhalb von 6 Monaten nach Trauma)

Differentialdiagnosen

  • F43.2Anpassungsstörung
  • F32Depression
  • F44Dissoziative Störung

ICD-11Entsprechender Code

6B40Posttraumatische Belastungsstörung
Mapping-Typ:Annähernd

Enger definiert in ICD-11 (Re-experiencing erforderlich)

Die ICD-11 wurde 2019 von der WHO verabschiedet. In Deutschland ist derzeit noch die ICD-10-GM verbindlich.

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Weitere Informationen

Prävalenz
Mittel
S3-Leitlinie
S3-Leitlinie PTBS (2019)
Datenquelle
BfArM ICD-10-GM 2026
Hinweis: Dieses Tool dient der schnellen Orientierung und ersetzt keine professionelle klinische Beurteilung. Die Diagnosestellung obliegt dem behandelnden Therapeuten.