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PsychoedukationKlinischer KonsensuspunktMittel

Teufelskreis-Modell (Kognitiv-Behavioural)

Visualisierung der wechselseitigen Verstärkung von Gedanken, Gefühlen, Körper und Verhalten

Warum hilft das?

Das Teufelskreis-Modell ist die zentrale Psychoedukation in der KVT. Es zeigt, wie Gedanken, Gefühle, Körper und Verhalten sich gegenseitig verstärken — und wo der Kreislauf durchbrochen werden kann.

20 Minuten
KVT, Psychoedukation
F32, F33, F40, F41

Durchführung

Der Patient stellt das Zusammenspiel grafisch dar: Situation, Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen, Verhalten, Konsequenzen. Nutzen Sie das Teufelskreis-Modell als zentrale Psychoedukation früh in der Therapie. Erarbeiten Sie ein individuelles Beispiel. Identifizieren Sie gemeinsam Ansatzpunkte für Veränderung.

Struktur des Arbeitsblatts

7 Spalten - Vorschau der Tabellenstruktur:

Auslöser-SituationAutomatische GedankenEmotionenKörperreaktionenVerhaltenKurzfristige Konsequenz (Verstärkung)Langfristige Konsequenz (Aufrechterhaltung)
Einladung zur Party erhaltenAlle werden mich komisch finden. Ich werde mich blamieren.Angst, SchamHerzrasen, Schwitzen, MagenschmerzenAbsage, zu Hause bleibenErleichterung (Angst lässt nach)Einsamkeit nimmt zu, nächste Einladung macht noch mehr Angst

Die erste Zeile zeigt ein Beispiel. Im PDF-Download ist die Tabelle leer zum Ausfüllen.

Evidenzgrundlage

Klinischer Konsensuspunkt: Empfehlung basierend auf klinischer Erfahrung

Quelle: KVT-Grundlagen (Beck, Clark)

Klinische Hinweise

Zentrale Psychoedukation, Störungsmodell vermitteln, Ansatzpunkte identifizieren

Häufige Denkfehler (Referenz)

Uebergeneralisierung

Aus einem einzelnen Ereignis wird eine allgemeine Regel abgeleitet. Signalwoerter: immer, nie, alle, keiner.

Gegenfrage: Ist das wirklich IMMER so? Gibt es Gegenbeispiele?

Katastrophisieren

Vom schlimmsten moeglichen Ausgang ausgehen, ohne realistische Einschaetzung.

Gegenfrage: Was ist das WAHRSCHEINLICHSTE Szenario?

Emotionale Beweisfuehrung

Gefuehle werden als Beweis fuer die Realitaet genommen.

Gegenfrage: Ist ein Gefuehl ein Beweis? Aendert sich die Realitaet, wenn sich mein Gefuehl aendert?

Schwarz-Weiss-Denken

Situationen werden nur in Extremen bewertet — perfekt oder wertlos, alles oder nichts.

Gegenfrage: Gibt es Zwischenstufen? Wo liegt die Situation auf einer Skala von 0-100?

Geeignetfür (ICD-10)

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