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InterpersonellEvidenzgrad AMittel

Soziales Kompetenztraining - Verhaltensbeobachtungsbogen

Strukturierter Beobachtungsbogen für Rollenspiele im Sozialen Kompetenztraining (SKT). Erfasst verbales und nonverbales Verhalten auf den Dimensionen unsicher, selbstsicher und aggressiv nach dem GSK-Modell (Hinsch & Pfingsten). Grundlage für konkretes, verhaltensnahes Feedback.

15 Minuten
Soziales Kompetenztraining, GSK, Verhaltenstherapie, Rollenspiel
F40.1, F60.6, F60.0

Durchführung

Der Therapeut nutzt den Bogen während Rollenspiel oder Videofeedback zur Beobachtung: verbale Merkmale (Ich-Aussagen, Wuensche, Grenzen), nonverbale Merkmale (Blickkontakt, Körperhaltung, Stimme), Gesamteindruck (unsicher/selbstsicher/aggressiv). Reihenfolge beachten: 1) Selbsteinschätzung, 2) Therapeuten-Feedback, 3) Gruppenfeedback. Immer zuerst Stärken benennen.

Struktur des Arbeitsblatts

10 Spalten - Vorschau der Tabellenstruktur:

Situation im RollenspielBlickkontakt (0=vermeidend, 5=angemessen, 10=starrend)Körperhaltung (0=zusammengesunken, 5=aufrecht, 10=dominierend/übergriffig)Stimmvolumen (0=zu leise, 5=angemessen, 10=zu laut)Sprechtempo (0=zu langsam/stockend, 5=angemessen, 10=zu schnell/hektisch)Inhalt: Ich-Aussagen verwendet? (Ja/Nein)Inhalt: Wuensche klar geaeussert? (Ja/Nein)Inhalt: Grenzen gesetzt? (Ja/Nein)Gesamteindruck: Unsicher / Selbstsicher / AggressivKonkretes Verbesserungsziel für naechstes Mal
Reklamation im Geschäft: Defektes Gerät zurückgeben4 - etwas ausweichend6 - aufrecht, leicht angespannt4 - etwas zu leise6 - angemessenJaTeilweise - Wunsch erst am Ende geäußertNein - hat Nein des Verkäufers akzeptiertUnsicherWünsche früher und direkter formulieren

Die erste Zeile zeigt ein Beispiel. Im PDF-Download ist die Tabelle leer zum Ausfüllen.

Evidenzgrundlage

Evidenzgrad A: Starke Evidenz aus mehreren RCTs

Quelle: Hinsch & Pfingsten (2015): Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK)

Powers et al. (2008): Soziale Phobie Behandlung d=0.86

Klinische Hinweise

Videoaufnahmen sind sehr hilfreich für Selbstwahrnehmung. Reihenfolge: 1) Selbsteinschätzung, 2) Therapeuten-Feedback, 3) Gruppenfeedback (falls Gruppe). Immer zuerst Stärken benennen, dann Verbesserungsvorschlaege.

Geeignetfür (ICD-10)

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