Schlafhygiene-Protokoll
Dokumentation von Schlafverhalten und Einflussfaktoren
Warum hilft das?
Schlafprobleme bei psychischen Störungen werden oft unterschätzt. Das Protokoll deckt Muster auf (z.B. Koffein, Grübeln) und bildet die Grundlage für gezielte Schlafinterventionen.
Durchführung
Der Patient erfasst täglich Zubettgeh-/Aufstehzeit, Einschlaflatenz, nächtliches Erwachen und Gesamtschlafdauer. Führen Sie das Protokoll vor Beginn der Schlafintervention ein. Lassen Sie mindestens 2 Wochen dokumentieren für eine valide Baseline. Berechnen Sie gemeinsam die Schlafeffizienz.
Struktur des Arbeitsblatts
9 Spalten - Vorschau der Tabellenstruktur:
| Datum | Zubettgehzeit | Einschlafzeit (geschätzt) | Einschlaflatenz (Minuten) | Nächtliches Erwachen (Häufigkeit/Dauer) | Endgültiges Aufwachen | Gesamtschlafdauer (Stunden) | Schlafqualität (1-5) | Besonderheiten (Koffein, Alkohol, Sport, Stress) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 03.02. | 23:15 | 23:45 | 30 | 2x, insg. 40 Min. | 06:20 | 5,5 | 3 | Kaffee 16 Uhr, Stress auf Arbeit |
Die erste Zeile zeigt ein Beispiel. Im PDF-Download ist die Tabelle leer zum Ausfüllen.
Evidenzgrundlage
Evidenzgrad A: Starke Evidenz aus mehreren RCTs
Quelle: S3-LL Insomnie 2017
Trauer et al. (2015): KVT-I d=0.98
Klinische Hinweise
Mindestens 2 Wochen führen vor Intervention
Therapiefortschritt dokumentieren?
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