Rückfallpräventionsplan
Strukturierter Plan zur Prävention von Rückfällen bei Sucht und Depression
Durchführung
Der Patient identifiziert Risikosituationen, Frühwarnzeichen und konkrete Bewältigungsstrategien. Erarbeiten Sie den Plan im letzten Therapiedrittel gemeinsam. Aktualisieren Sie ihn vor Therapieende. Bei Sucht: beziehen Sie ggf. Angehörige in die Planung mit ein.
Struktur des Arbeitsblatts
5 Spalten - Vorschau der Tabellenstruktur:
| Meine Risikosituationen (Wann besteht Rückfallgefahr?) | Frühwarnzeichen (Körper/Gedanken/Emotionen) | Sofortmaßnahmen (Was tue ich in dem Moment?) | Unterstützungspersonen (Wen rufe ich an?) | Langfristige Strategien (Was schützt mich dauerhaft?) |
|---|---|---|---|---|
| Allein sein am Wochenende, Streit mit Partnerin, Schlafprobleme | Grübeln ab 22 Uhr, Rückzug von Freunden, kein Appetit, Antriebslosigkeit | Freund Tim anrufen, 15 Min. rausgehen, Skills-Liste durchgehen | Tim: 0151-xxx, Schwester Mia: 0170-xxx, Therapeutin: 030-xxx | Regelmäßiger Sport (2x/Woche), Schlafhygiene einhalten, soziale Kontakte pflegen |
Die erste Zeile zeigt ein Beispiel. Im PDF-Download ist die Tabelle leer zum Ausfüllen.
Evidenzgrundlage
Evidenzgrad A: Starke Evidenz aus mehreren RCTs
Quelle: S3-LL Alkohol 2021, Kapitel Rückfallprävention
Marlatt & Donovan (2005): Rückfallrate -50%
Klinische Hinweise
In letztem Therapiedrittel erstellen, vor Therapieende aktualisieren
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