Zwangsgedanken und -handlungen Protokoll
Detaillierte Erfassung von Zwangssymptomen mit Exposition
Durchführung
Der Patient dokumentiert Zwangsgedanken, Angst, Zwangshandlungen und Dauer mit Exposition+Reaktionsverhinderung. Führen Sie das Protokoll nach gründlicher Psychoedukation und Hierarchie-Erstellung ein. Achten Sie auf: Habituation dokumentieren, nicht nur Angstspitze. Graduierte Exposition begleiten.
Struktur des Arbeitsblatts
8 Spalten - Vorschau der Tabellenstruktur:
| Datum/Uhrzeit | Zwangsgedanke (Was dachte ich?) | Angst (0-100) | Zwangshandlung (Was tat ich?) | Dauer Ritual (Minuten) | Exposition durchgeführt? (Ja/Nein) | Angst ohne Ritual (0-100) | Habituation nach... Minuten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 03.02., 08:30 | Habe ich den Herd ausgemacht? Es könnte brennen. | 85 | 3x zurückgegangen und Herd kontrolliert | 12 | Nein | ||
| 04.02., 08:15 | Gleicher Gedanke: Herd könnte an sein | 70 | Nur 1x kontrolliert, dann Exposition | 3 | Ja | 55 nach 15 Min., 30 nach 25 Min. | 25 |
Die erste Zeile zeigt ein Beispiel. Im PDF-Download ist die Tabelle leer zum Ausfüllen.
Evidenzgrundlage
Evidenzgrad A: Starke Evidenz aus mehreren RCTs
Quelle: S3-LL Zwangsstörungen 2013
Öst et al. (2015): ERP bei Zwang d=1.53
Klinische Hinweise
Nach Psychoedukation und Hierarchie-Erstellung, graduierte Exposition
Geeignetfür (ICD-10)
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